Benchmark Maßstab für den Anlageerfolg eines Fonds, meistens ein Index.
Bottom-up-Analyse Der Fondsmanager analysiert die Gewinnaussichten eines Unternehmens unabhängig vom makroökonomischen Umfeld. Oft geht die Bottom-up-Analyse mit dem Value-Ansatz einher.
Derivate Derivate sind Wertpapiere, deren Wertentwicklung von der anderer Wertpapiere abhängt. Das sind Futures, Optionen, CDS (Credit default swaps) oder CFD (contracts for difference).
Duration, modifizierte Zeigt, welches Zinsänderungsrisiko ein Rentenfonds hat. Beispiel: Die modifizierte Duration beträgt 6,7 Prozent. Steigt das Zinsniveau um einen Prozentpunkt, macht der Fonds Kursverluste in Höhe von 6,7 Prozent – und andersrum.
ETF ETF ist die Abkürzung für exchange traded funds, börsengehandelte Fonds. In der Regel bilden sie einen Index ab. Allerdings gibt es auch Indexfonds, die keine ETF sind. Wir verwenden in der Tabelle für beide den Begriff Indexfonds.
Growth-Ansatz Beim Growth-Ansatz wählt der Fondsmanager Unternehmen, von denen er eine besondere Wachstumsdynamik erwartet, sogenannte Wachstumswerte.
Index Gradmesser für Märkte. Wenn im Index möglichst viele Titel verschiedener Emittenten, gewichtet nach Größe, liegen, spricht man davon, dass dieser Index den Markt abbildet. Es gibt aber auch Indizes, die Teilmärkte, Branchen oder Auswahlstrategien für Aktien wie die Dividendenstrategie abbilden.
Leihe Fonds verleihen Wertpapiere gegen Gebühr an Investoren, die spekulieren oder Absicherungsgeschäfte betreiben. Sowohl ETF als auch aktiv gemanagte Fonds können Leihgeschäfte betreiben.
Markt, marktbreit, marktnah Als Markt wird ein bestimmter Aktienoder Anleihemarkt bezeichnet, zum Beispiel der Aktienmarkt Welt oder der Anleihemarkt des Euroraums. Marktbreit heißt, ausreichend viele und verschiedene Werte aus dem Markt. Marktnah bedeutet, dass der Fonds sich so ähnlich entwickelt wie der marktbreite Index.
Physische Replikation Ein Indexfonds (meist ETF), der die Wertpapiere aus dem Index tatsächlich kauft, bildet den Index physisch nach. Kauft er alle Titel, spricht man auch von Vollreplikation, im Gegensatz zur Teil - replikation.
Rating Das Rating gibt Auskunft über die Kreditwürdigkeit eines Anleiheemittenten. Die Noten (Standard & Poor’s) gehen von AAA, AA und A über BBB, BB und B bis hin zu C (fast pleite) und D (pleite). Bei Noten von AAA, AA, A und BBB spricht man von einem guten Rating oder vom „Investment Grade“.
Swap Ein Swap ist ein Tauschgeschäft. Ein Indexfonds (meist ETF) kauft Wertpapiere und tauscht deren Wertentwicklung gegen die des Indexes, den er eigentlich abbilden will. Tauschpartner ist meist eine Bank. Manchmal besteht ein Fonds auch nur aus einem Swap, der dann aber auf jeden Fall abgesichert ist.
Synthetische Replikation Wenn ein Indexfonds (meist ETF) den Index nicht physisch, sondern künstlich abbildet, repliziert er ihn synthetisch. Er verwendet dazu einen Swap.
Top-down-Analyse Der Fondsmanager analysiert für die Unternehmensauswahl das wirtschaft - liche Umfeld. Oft geht die Top-down- Analyse mit dem Growth-Ansatz einher.
Value-Ansatz Der Fondsmanager bevorzugt „werthaltige“ Unternehmen mit guter Marktstellung, die weiterhin ein stabiles Geschäft versprechen. Er setzt auf sogenannte Substanzwerte.
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