Trotz des unsicheren Umfelds an den Börsen — Stichwort US-Haushaltsstreit — schlägt sich das Depot wacker. Wir sehen keinen Grund, die Aktienquote herunterzufahren, und bleiben investiert, auch bei den US-Positionen.
Freude macht hier vor allem die Entwicklung des Finanzdienstleisters Mastercard. Die Aktie ist jetzt — nach den Verlusten beim Biotechwert Morphosys — der Top-Performer im Depot. Der Kurs notiert inzwischen schon gut 30 Prozent über dem Stoppkurs — ein Grund, die Sicherheitsmarke nachzuziehen. Wir erhöhen aber bloß auf 415 Euro und bleiben damit etwa 20 Prozent unter Kurs. Kurzfristige Turbulenzen an den Börsen sind weiterhin möglich. Mittelfristig rechnen wir mit einem positiven Trend an den Aktienmärkten und übergewichten deshalb weiterhin zyklische Titel. Erfreulich ist die Entwicklung beim französischen Autokonzern Renault.
Mittwoch, 30. Oktober 2013
Dienstag, 29. Oktober 2013
Kaufen Sie Gold für Investitionen
Wollen Sie physisches Gold als Geldanlage kaufen, dann sollten sie ein paar einfache und wichtige Regeln beachten: Gold bietet keine Sicherheit in Krisenzeiten, sondern ist eine spekulative Anlage. Das hat der heftige Absturz des Goldpreises im Frühjahr dieses Jahres wieder gezeigt. Es wirft keine Zinsen und keine Dividenden ab. Sie sollten es in einem sicheren Tresor oder in einem Bankschließfach verwahren. Das verursacht zusätzliche Kosten.
Schritt 1 Kaufen Sie nur Gold von dem Geld, das Sie mindestens drei Jahre nicht brauchen. Sie sollten nicht mehr als 10 Prozent Ihres Vermögens in dem gelben Metall anlegen. Lösen Sie keine sicheren Geldanlagen auf, um Gold zu kaufen.
Schritt 1 Kaufen Sie nur Gold von dem Geld, das Sie mindestens drei Jahre nicht brauchen. Sie sollten nicht mehr als 10 Prozent Ihres Vermögens in dem gelben Metall anlegen. Lösen Sie keine sicheren Geldanlagen auf, um Gold zu kaufen.
Montag, 28. Oktober 2013
Wie und wo man jetzt investieren
Die Erholung im Euroraum steht derzeit noch auf wackligen Beinen. Zwar haben sich die Anzeichen für eine Konjunkturbelebung in den vergangenen Monaten weiter verdichtet. So ist der Gesamt-Einkaufsmanagerindex im September angestiegen und bewegt sich im Wachstumsbereich. Auch Zahlen aus einzelnen EU-Staaten geben Grund zur Hoffnung.
Doch im zweiten Quartal ist das Wachstum vieler Unternehmen in der Eurozone eher enttäuschend verlaufen und die Gewinne sind — verglichen mit dem entsprechenden Vorjahresquartal — sogar leicht gesunken. Die Ertragssituation vieler Unternehmen wird in naher Zukunft wahrscheinlich noch unter Druck bleiben — auch wenn sich angesichts der moderaten Wachstumsverbesserung zunächst Umsatz- und in der Folge auch Gewinnwachstum einstellen sollten. Es gibt aber auch Unternehmen, die in einem nur moderaten
Doch im zweiten Quartal ist das Wachstum vieler Unternehmen in der Eurozone eher enttäuschend verlaufen und die Gewinne sind — verglichen mit dem entsprechenden Vorjahresquartal — sogar leicht gesunken. Die Ertragssituation vieler Unternehmen wird in naher Zukunft wahrscheinlich noch unter Druck bleiben — auch wenn sich angesichts der moderaten Wachstumsverbesserung zunächst Umsatz- und in der Folge auch Gewinnwachstum einstellen sollten. Es gibt aber auch Unternehmen, die in einem nur moderaten
Freitag, 25. Oktober 2013
Investieren mit Zinsen auf ein Minimum
Die Sparer in der Eurozone müssen wohl weiterhin mit niedrigen Zinsen leben. EZB-Präsident Mario Draghi sicherte jüngst zu, den Kurs der lockeren Geldpolitik beizubehalten. Alternativen müssen also her. Dazu zählen von Banken emittierte Stufenzinsanleihen. Sie sind mit einem festen Zins ausgestattet, der während der Laufzeit ansteigt. Durch den vorab festgelegten jährlichen Kupon wissen Anleger, was sie erwartet. Den Nennwert der Stufenzinsanleihe erhalten sie am Laufzeitende zu 100 Prozent ausgezahlt. Daher spricht man bei den Papieren von Kapitalschutzprodukten.
Mittwoch, 23. Oktober 2013
Investieren glossar
Benchmark Maßstab für den Anlageerfolg eines Fonds, meistens ein Index.
Bottom-up-Analyse Der Fondsmanager analysiert die Gewinnaussichten eines Unternehmens unabhängig vom makroökonomischen Umfeld. Oft geht die Bottom-up-Analyse mit dem Value-Ansatz einher.
Derivate Derivate sind Wertpapiere, deren Wertentwicklung von der anderer Wertpapiere abhängt. Das sind Futures, Optionen, CDS (Credit default swaps) oder CFD (contracts for difference).
Duration, modifizierte Zeigt, welches Zinsänderungsrisiko ein Rentenfonds hat. Beispiel: Die modifizierte Duration beträgt 6,7 Prozent. Steigt das Zinsniveau um einen Prozentpunkt, macht der Fonds Kursverluste in Höhe von 6,7 Prozent – und andersrum.
Bottom-up-Analyse Der Fondsmanager analysiert die Gewinnaussichten eines Unternehmens unabhängig vom makroökonomischen Umfeld. Oft geht die Bottom-up-Analyse mit dem Value-Ansatz einher.
Derivate Derivate sind Wertpapiere, deren Wertentwicklung von der anderer Wertpapiere abhängt. Das sind Futures, Optionen, CDS (Credit default swaps) oder CFD (contracts for difference).
Duration, modifizierte Zeigt, welches Zinsänderungsrisiko ein Rentenfonds hat. Beispiel: Die modifizierte Duration beträgt 6,7 Prozent. Steigt das Zinsniveau um einen Prozentpunkt, macht der Fonds Kursverluste in Höhe von 6,7 Prozent – und andersrum.
Dienstag, 22. Oktober 2013
Wie man in Rohstoffe investieren
Für die Liebhaber von Gold und Silber waren die vergangenen Jahre wahrlich keine Freude, ging es mit den Preisen im Wesentlichen doch nach unten. Ähnlich ernüchternd verlief die Entwicklung bei diversen Industriemetallen wie Aluminium, Kupfer oder Nickel, die heute ebenfalls deutlich günstiger zu haben sind als noch vor zwei bis drei Jahren. Mittelfristig könnte es mit den Preisen jedoch durchaus wieder aufwärtsgehen. Es sei noch zu früh, vom Tod des Rohstoffsuperzyklus zu sprechen, meinen etwa die Ökonomen von McKinsey. Einerseits müssten die Unternehmen immer höhere Investitionen vornehmen, um die Rohstoffproduktion aufrechterhalten zu können.
Montag, 21. Oktober 2013
Vorhersagen über Dax - wo sie investieren
Die Börsenwelt zelebriert das Abwenden einer Katastrophe, von der sie ohnehin nicht angenommen hat, dass sie eintritt. Die Rede ist vom Budgetstreit, bei dem im Verlauf der Woche alle Anzeichen auf einem Kompromiss standen, womit eine Pleite der USA vorerst abgewendet scheint. Das Resultat dieses Zirkelschlusses: ein deutscher Leitindex DAX, der bis Redaktionsschluss auf einen Rekord-Intraday-Kurs von bis zu 8783 Punkten stieg. Die auch in BÖRSE ONLINE geäußerte und bislang als recht radikal eingestufte Ansicht von Tim Albrecht, Fondsmanager bei Deutsche Asset & Wealth Management, wonach der Index per Jahresende auf 9000 Punkte klettern könnte, gewinnt damit neue Relevanz. Andere europäische Indizes HAUSSE ziehen ebenfalls deutlich ins Plus. Neben denen der Eurozone profitiert auch der britische FTSE vom Rückenwind aus Washington.
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