Gleitende Durchschnitte (GDs) sind in der Technischen Analyse allgegenwärtig. Die wichtigste Funktion besteht in der Preisglättung. Der Gleitende Durchschnitt ist trendfolgend, läuft dem Kurs aber nicht voraus. In der klassischen Anwendung signalisieren steigende GDs Aufwärts- und fallende GDs Abwärtstrends. Beim Rainbow wird nun eine größere Anzahl von GDs kombiniert, und es entsteht eine doppelte Signalwirkung. Zur klassischen Interpretation lässt sich das sogenannte Momentum definieren. Damit sind die Dynamik und die Trendintensität gemeint. Das Prinzip des Rainbows lehnt sich an die Farbgebung des Regenbogens an.
Die Farben repräsentieren unterschiedliche Händlergruppen und ihre Handelsausrichtung. Rot/gelb (GD 9, 12, 15, 18, 21, 24, 27 und 30) steht für die kurzfristig ausgerichtete Händlergruppe, grün (GD 35, 40, 45, 55, 60 und 65) für eine mittel- und blau (GD 70, 75, 80, 85, 90 und 100) für eine längerfristige Ausrichtung. Befinden sich alle GDs oder vielmehr Händlergruppen in einer Trendrichtung, sollten Anleger sich diesem Impuls anschließen.
Freitag, 15. November 2013
Mittwoch, 13. November 2013
Banksparplänen ist gut und solide
In der Riester-Werbung spielen Banksparpläne keine Rolle. Dort preisen Anbieter am liebsten die Vorzüge von Versiche run - gen, vielleicht noch von Fondsspar plänen. Aus gutem Grund: Mit Riester-Versicherungen machen sie gute Geschäfte, an Riester- Banksparplänen verdienen sie dagegen wenig. Was heißt das für Kunden? Bankspar plä - ne sind für sie wegen der niedrigen Kosten meist attraktiver als Versiche rungen. Die am wenigsten beworbene Altersvorsorge ist für viele die sinnvollste.
Montag, 11. November 2013
Investitionen in AuslandAktienmärkte
Die Stimmung an den Aktienmärkten ist weit besser, als die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen erwarten ließen. Erst Mitte September kletterten der deutsche Leitindex Dax und der US-amerika - nische Dow Jones Industrial auf neue Höchst - stände. Dabei ist die Euro-Krise nach wie vor ungelöst, die Situation im Nahen Osten sehr angespannt, und niemand weiß, wie es mit dem Staatshaushalt der USA weitergehen soll. Noch vor wenigen Jahren reagierten die Börsen auf Unsicherheit allergisch, zurzeit laufen sie einfach den Widrigkeiten davon.
Freitag, 8. November 2013
Autoversicherung. Police zu wählen.
Frohe Gesichter trotz Preiserhöhung – in der Kfz-Versicherung ist das möglich. Millionen Autofahrer, die in diesen Tagen ihre Rechnung erhalten, stellen fest, dass sie weniger zahlen müssen als im Vorjahr. Auch wenn es nur einige Euro günstiger wird: Viele Kunden lehnen sich beruhigt zurück. Wozu groß Preise vergleichen und den Versicherer wechseln, wenn die Police von allein billiger wird? Doch das ist keine gute Idee. Denn es kann trotzdem sein, dass der Versicherer die Preise erhöht hat. Was deutlich in der Rechnung hervorgehoben wird, ist nur der persönliche Beitrag. Der fällt tatsächlich häufig von Jahr zu Jahr niedriger aus, denn Kunden rutschen jedes Jahr in eine günstigere Schadenfreiheitsklasse (SF), wenn sie unfallfrei bleiben.
Mittwoch, 6. November 2013
Geldanlage im Zinstief. Was schützt vor Inflation?
Kein Ende in Sicht: Erst kürzlich hat die amerikanische Notenbank Fed ihre Niedrigzinspolitik wieder bekräftigt. Auch in der Eurozone verharrt der Leitzins auf 0,5 Prozent. Wer mit Tagesgeld oder Festzinsprodukten spart, bekommt oft noch nicht einmal einen Inflationsausgleich. Die Ersparnisse verlieren langsam an Wert. Wer das nicht länger mitmachen will, muss einen Schritt in Richtung mehr Risiko wagen. Eine wirklich gute Idee, auch für Einsteiger, ist eine kleine Beimischung von Aktienfonds, am besten welche, die weltweit investieren. Wenn die Mischung passt, bleiben die Risiken überschaubar (siehe Finanztest 9/2013 „Zinsen mit Pep“, S. 22). Doch welchen Anteil an Aktienfonds verträgt ein Depot? Können auch ältere Leute noch in riskante Fonds investieren? Was muss man beim Kauf von Fonds beachten? Wie funktionieren ETF? Das sind häufige Fragen unserer Leser. Wir beantworten sie.
Montag, 4. November 2013
Zinsen im Ausland
In den Niederlanden könnte die NIBC Direct mit ihrem Zinssatz von 1,5 Prozent für Tagesgeldanlagen keinen Blumentopf gewinnen. In Deutschland schon: Hier sind 1,5 Prozent für Tagesgeld spitze. „Jetzt beim Testsieger anlegen“, heißt es denn auch auf der deutschen Website der Direktbank. In Holland bekommen Sparer der NIBC Direct aktuell 1,75 Prozent Zinsen für Tagesgeld. Vorausgesetzt, sie haben ihren ständigen Wohnsitz und ein Referenzkonto in den Niederlanden oder in Belgien. Kunden aus Deutschland haben also keine Chance, an die besseren Konditionen für Tages- oder Festgeld in dem Nachbarland zu kommen. Für sie hat die Freiheit des europäischen Binnenmarkts Grenzen. Die NIBC Direct ist nicht die einzige Bank, die Sparern mit Erstwohnsitz in den Niederlanden bessere Konditionen als in Deutschland anbietet. Auch die Amsterdam Trade Bank, die Garantibank oder MoneYou verzinsen Tages- und Festgeld in Holland höher als in Deutschland.
Freitag, 1. November 2013
Mieterhöhung. Die Mieten steigen rasant.
Jetzt reicht es“, sagte Christine Werner, als im Juli 2013 eine Mieterhöhung ins Haus geflattert kam. Die Mieterin lebt gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Frank Michel in einer Zweizimmerwohnung in der Nähe des Hamburger Fischmarktes. Die 41-Jährige fühlt sich sehr wohl in dem alten, roten Klinkerbau, der um die Jahrhundertwende erbaut wurde: „Die Lage der Wohnung ist super. Meine Arbeit ist gleich um die Ecke, und ich kann hier direkt an der Elbe Joggen gehen.“ Dennoch ärgert sie sich, dass die Hausverwaltung nach mehreren Wasserschäden und einer vorherigen Betriebskostenerhöhung jetzt auch noch fast 60 Euro mehr Miete pro Monat von ihr will. Kein Einzelfall: Jedes Jahr verschicken Vermieter mehr als eine Million Briefe, in denen sie von ihren Mietern die Zustimmung zu einer Mieterhöhung verlangen.
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